Blogger.com: von Google für Blogger

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Blogger.com Erfahrungen / Review 2019
78%

Kurzfazit: Der Blogger-Dienst von Google Blogger.com zeichnet sich durch eine unglaublich einfache Handhabung aus. Selbst Einsteiger werden hier keine Probleme haben. Wenn doch steht ihnen ein gut organisierter Support zur Verfügung, der eine Vielzahl an offenen Fragen detailliert beantwortet. Da jeder Blogger Google AdSense integrieren kann, handelt es sich bei der Anwendung nicht einfach nur um ein Tool für die Blog-Erstellung. Mit ihr lässt sich richtig Geld verdienen.

  • 1. Preise & Kosten
  • 2. Hosting
  • 3. Installation & Einrichtung
  • 4. Technik & Konzept
  • 5. Nutzermanagement
  • 6. Erweiterungen / Extensions
  • 7. Design: Backend
  • 8. Design: Frontend
  • 9. Usability
  • 10. Sicherheit
  • 11. Support & Community
  • 12. Wichtige Funktionen
Blogger.com Startseite
Bild: Startseite von Blogger.com

Blogs sind seit Jahren sehr beliebt. Besonders junge Menschen setzen auf diese Art der Website. Sie führen ein digitales Tagebuch, informieren ihre Besucher und teilen sich der Welt mit. Verwendet wird von sehr vielen Bloggern seit jeher das Tool blogspot.com beziehungsweise Blogger.com. Das hat natürlich auch seine Gründe.

Wir berichten dir in unserem Review, wer hinter Blogger steht, was mit dem Tool möglich ist und warum es sich so von anderen Website-Baukästen abhebt.

Ein paar Fakten zu Blogger.com

Blogger.com gibt es bereits seit den Jahr 1999 und wurde damals vom US-amerikanischen Unternehmen Pyra Labs ins Leben gerufen. Inzwischen – genauer seit 2003 – gehört Blogger.com allerdings dem Suchmaschinenunternehmen Google Inc. an. Hier wurde der Blog-Dienst weiterentwickelt. So wurde das Veröffentlichungs-Hilfsprogramm Hello der von Google im Jahr 2004 gekauften Bildsoftware Picasa in die Software von Blogger integriert. Auch die Optik der Plattform wurde 2004 verändert, während zudem neue Merkmale hinzugefügt wurden. So etwa CSS-konforme Vorlagen, das Posten per E-Mail und die individuellen Archivseiten für Beiträge. Auch heute ist Blogger.com ausschließlich als Plattform für die Erstellung von Blogs zu nutzen.

Für wen ist Blogger.com geeignet?

Schon allein der Name von Blogger.com lässt auf die Zielgruppe schließen. So bietet Google mit seinem Dienst im Besonderen Bloggern eine kostengünstige Möglichkeit, Blogs zu den verschiedensten Themen zu erstellen. Angesprochen werden ganz besonders jene Blogger, die sich nicht all zu sehr mit dem System hinter ihrem Blog auseinandersetzen, sondern ohne viel Zeitaufwand und Hintergrundwissen einen eigenen, hochwertigen Blog zu erstellen. Unternehmen und Onlineshop-Betreiber zählen in der Regel nicht in die Zielgruppe von Blogger.com. Für Webpräsentationen, wie sie bereits bei kleinen Firmen nötig sind, gibt es bei Blogger genauso wenig Möglichkeiten, wie für die Erstellung eines einfachen Onlineshops.

1. Preise & Kosten

In den Händen des Unternehmens Pyra Labs kostete Blogger noch Geld. Google änderte das nach der Übernahme. So werden inzwischen nicht nur die Blogs selbst, sondern auch – früher kostenflichtige – Komponenten kostenlos angeboten.

Bewertung: 10/10

Wer einen einfachen Blog betreiben möchte, der kann getrost auf Blogger.com vertrauen. Die Leistungen sind vollkommen kostenfrei und bieten somit insbesondere Einsteigern einen optimalen Start.

2. Hosting

Blogger wurde als Hostingplattform bekannt. Das heißt, dass jeder Blog, der über Blogger erstellt wird, hier auch kostenlos gehostet wird. Du musst dir also keine Gedanken um einen externen Hosting-Anbieter machen und sparst dir eine Menge Geld.

Bis März 2010 konnten Benutzer ihre Blogs auf frei wählbaren Servern installieren. Zur Auswahl standen hier FTP und SFTP. Inzwischen werden allerdings alle Blogs, die mit einem Google-Konto erstellt wurden, auf einem Google-Server gehostet.

Bewertung: 10/10

Das Hosting ist im Angebot von Blogger.com gleich mit inbegriffen. Nutzer müssen sich keinen teuren, externen Hosting-Service suchen und können sich ganz auf die Erstellung ihres Blogs konzentrieren.

3. Installation & Einrichtung

Da es sich bei Blogger.com um eine webbasierte Anwendung handelt, musst du keine Installation im herkömmlichen Sinne durchführen. Wer bereits ein Google-Konto – also eine Google-E-Mail-Adresse besitzt – der kann seinen Blog ganz einfach erstellen.

Im Folgenden findest du eine Anleitung für die Erstellung eines Blogs:

Zunächst musst du dich bei Blogger anmelden. Das geht ganz einfach, indem du deine GoogleMail-Adresse und das zugehörige Passwort eingibst. Nun musst du dein Profil anlegen, das den Lesern deines späteren Blogs angezeigt werden soll. Gib deshalb nun deinen gewünschten Anzeigenamen in das entsprechende Feld ein. Im nächsten Tab erscheint nun der Button „Neuen Blog“. Auf diesen klickst du nun. Es öffnet sich ein weiteres Fenster. Hier wählst du folgende Parameter aus:

  1. Titel
  2. Adresse
  3. Design

Der Titel wird der spätere Name deines Blogs sein, während die Adresse die URL darstellt, mit der deine Besucher deine Website später aufrufen können. Der Aufbau der Adresse ist in der Regel wie folgt:

website-analyst.blogspot.com

Beim Design wählst du nun noch das Template aus, das dir am besten gefällt. Nun musst du nur noch auf den Button „Blog erstellen!“ klicken und schon kannst du mit der Einrichtung beginnen.

Bewertung: 9/10

Die Anmeldung bei Blogger.com erfordert eine GoogleMail-Adresse. Diese solltest du dir bereits vor der Registrierung bei Blogger zulegen. Der Login bei Blogger gestaltet sich jedoch sehr unkompliziert und lässt sich in weniger als zehn Minuten abschließen.

4. Technik & Konzept

Google möchte mit Blogger.com seinen Nutzern eine Plattform bieten, auf der sie ganz unkompliziert einen oder gleich mehrere Blogs erstellen und verwalten können. Mit der Einbindung von Google AdSense ermöglicht Blogger.com seinen Nutzern, Werbung zu schalten und Werbeeinnahmen zu generieren. So geht das Konzept hinter Blogger ganz klar über die einfache Erstellung von Blogs hinaus und macht die Software zu einer Einnahmequelle für die Nutzer. So profitiert auch Blogger.com und letztendlich Google Inc. von diesem Konzept. Die geschalteten Werbungen bringen schließlich nicht nur dem Blogger selbst, sondern auch dem Hosting-Anbieter dahinter – in diesem Fall Google – diverse Einnahmen. So einfach wie das Blogger-Konzept also scheint, so komplex ist es in Wahrheit.

Bewertung: 8/10

Das Blogger-Konzept macht jeden, der an einem Blog beteiligt ist zum Gewinner. Der Blogger selbst kann seinen Content teilen und gleichzeitig Werbeeinnahmen generieren. Der Hosting-Anbieter Blogger.com steht hinter dem Ganzen und profitiert ebenfalls von der geschalteten Werbung. Dafür verlangt er von den Bloggern keine Gebühren, sondern lässt sie seine Technik vollkommen kostenlos nutzen.

5. Nutzermanagement

Blogger bietet dir die Möglichkeit, selbst festzulegen, wer deinen Blog bearbeiten und wer ihn lediglich lesen kann. Hierfür musst du nur den betreffenden Blog im Menü auswählen und dann unter „Einstellungen“ nach den „Grundlegenden Einstellungen“ suchen. Hier findest du unter „Berechtigungen“ den Abschnitt „Blog-Autoren“. Nun kannst du auf den Button „Autoren hinzufügen“ klicken. Gib die E-Mail-Adresse der betreffenden Personen beziehungsweise Personen ein und klicke wiederum auf den Button „Autoren einladen“.

Die eingeladenen Autoren erhalten nun eine Benachrichtigung per E-Mail, in der sie die Einladung annehmen können. Insgesamt können bis zu 100 Mitglieder hinzugefügt werden. Dabei muss es sich aber nicht zwingend um Autoren handeln, sondern kann auch Administratoren und Leser betreffen.

Du solltest allerdings beachten, dass nur der Administrator andere Administratoren und Autoren entfernen und hinzufügen, Einstellungen und Templates ändern sowie beliebige Posts löschen oder bearbeiten kann. Autoren hingegen sind nur dazu eigene Posts hinzuzufügen und zu bearbeiten.

Um eine weitere Person zum Administrator zu ernennen, kann neben seinem Namen im Menü „Admin“ ausgewählt werden. Dieser hat dann allerdings auch die Möglichkeit, dich aus dem Blog zu entfernen – daher solltest du deinem neuen Administrator wirklich vertrauen können.

Wenn du die Blog-Leser verwalten möchtest, findest du den entsprechenden Menüpunkt gleich unterhalb der „Blog-Autoren“ unter „Blog-Leser“. Hier kannst du nun festlegen, ob wirklich jeder deinen Blog lesen darf (Öffentlich), ob nur Blog-Autoren deinen Blog lesen dürfen (Privat – Nur Blog-Autoren) oder ob nur ausgewählte Leser deinen Blog lesen dürfen (Privat – Nur diese Leser). Bei Letzterem musst du eine Leserliste erstellen, indem du jeden einzelnen Leser manuell hinzufügst.

Bewertung: 8/10

Die Möglichkeiten des Nutzermanagements sind bei Blogger.com relativ groß. So können nicht nur weitere Autoren oder gar Administratoren, sondern auch Leser nach bestimmten Gesichtspunkten ausgewählt werden. Einen kleinen Nachteil sehen wir allerdings darin, das Blogger.com niemals als Schlichter agieren wird, sollten sich zwei Administratoren um einen Blog streiten. Darüber hinaus kann die Vergabe der Berechtigungen für die Blog-Leser durchaus langwierig sein.

6. Erweiterungen / Extensions

Als Teil von Googe Inc. lässt sich Blogger natürlich mit diversen Google Anwendungen erweitern. Hier wird in der Regel von Integrationen gesprochen. Die Integrationen müssen – anders als herkömmliche Extensions – nicht mehr installiert werden. Sie stehen jedem Blogger zur Verfügung. Ein dieser Integrationen ist die Google Toolbar. Diese hat eine Funktion, die sich „Blog This!“ nennt. Wer einen Blog auf Blogger.com besitzt, kann nun Links direkt in seinem Blog veröffentlichen. Darüber hinaus unterstützt Blogger auch den AdSense-Service von Google. So lassen sich ganz einfach Einnahmen mit dem Blog erzielen. Eine Integration von Blogger in Google+ ist übrigens auch möglich. Genauso wie das Integrieren von Google+ Kommentaren in die Blogger-Kommentare.

Darüber hinaus gibt es Kooperationen mit Microsoft und Amazon. Daher finden sich auch von diesen Unternehmen entsprechende Integrationen. So etwa den Windows Live Writer, der eine eigenständige Anwendung der Windows Live Suite darstellt und direkt bei Blogger veröffentlicht wird.

Bewertung: 5/10

Blogger hält einige sinnvolle Integrationen bereit, die nicht nur die Arbeit vereinfachen können, sondern unter Umständen auch Einnahmen generieren. Dennoch ist der Umfang an Extensions bei anderen Tools deutlich größer, sodass wir nicht die volle Punktzahl geben können.

7. Design: Backend

Das Design im Backend von Blogger ist sehr einfach gestaltet. Es gliedert sich in zwei Bereiche. Auf der linken Seite findet sich das Menü, auf der rechten Seite die Einstellungen und Anzeigen, die zum ausgewählten Menüpunkt gehören. Das Design ist sehr minimalistisch gehalten. So wird alles in schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund angezeigt. Der ausgewählte Menüpunkt wird im – für Blogger charakteristischem – Orange angezeigt.

Im Menü lässt sich an oberster Stelle der Blog auswählen. Hier befindet sich ein kleiner Pfeil nach unten. Wenn dieser angeklickt wird, kann zu einem anderen bestehenden Blog gewechselt oder ein neuer Blog eröffnet werden. Darunter findet sich der Menüpunkt „Posts“. Hier können alle Posts verwaltet und neue Posts veröffentlicht werden. Unter „Statistiken“ können alle wichtigen Parameter zur Website – so etwa die Seitenaufrufe und die Follower – eingesehen werden. Der Zeitraum kann dabei variieren:

  • Jetzt
  • Tag
  • Woche
  • Monat
  • Alle Zeiten

Im nächsten Menüpunkt werden können die auf deinem Blog veröffentlichten Kommentare verwaltet werden. Du kannst sie entfernen oder auch als Spam markieren. Im Menüpunkt „Einnahmen“ erfährst du zunächst alles über die Teilnahmebedingungen bei Google AdSense. Später kannst du hier dann auch deine Werbeanzeigen verwalten. Unter „Seiten“ ist es dir erlaubt, neue Seiten hinzuzufügen und andere zu löschen. Im Menüpunkt „Layout“ kann dann der Header, das Abo, der Seitentext, die Sidebar und natürlich die Seitenliste verwaltet werden. Um ein anderes Template auswählen zu können, genügt hingegen ein Klick auf „Design“. Unter den Einstellungen lassen sich nun noch alle weiteren Einstellungen tätigen, die für den Blog nötig sind.

Bewertung: 7/10

Das Design im Backend erscheint aufgrund seiner Farbgebung und dem Aufbau sehr aufgeräumt. Einigen mag das missfallen, da es auf Dauer etwas langweilig wird. Allerdings dient das Backend ja nicht zur Unterhaltung, sondern zur Verwaltung eines umwerfenden Blogs. So erachten wir das Backend von Blogger als durchaus gelungen.

8. Design: Frontend

Das Design im Frontend wird maßgeblich vom ausgewählten Template bestimmt. Jedem Nutzer stehen hier elf verschiedene Designs zur Verfügung:

  • Contempo
  • Soho
  • Emporio
  • Beachtenswert
  • Einfach
  • Dynamische Ansichten
  • Bildfenster
  • Awesome AG
  • Wasserzeichen
  • Fantastisch
  • Reise

Darüber hinaus kann auch das klassische Design von Blogger gewählt werden. Hier kommt es dann allerdings zu Einschränkungen in der Funktion.

Die einzelnen Designs verfügen dann noch einmal extra über drei bis sieben verschiedene Farbgebungen, die in einer übersichtlichen Auswahl gewählt werden können.

Bewertung: 7/10

Die Auswahl an Templates ist nicht unbedingt groß, wenn man sich die Möglichkeiten anderer Website-Baukästen ansieht. Dennoch sind hier ausreichende Designs geboten. Nicht nur der Seitenaufbau, sondern auch die Farbgebung und die Anzeige des Contents kann hier auf verschiedene Art und Weise präsentiert werden.

9. Usability

Blogger lässt sich vollkommen intuitiv benutzen. Die Anmeldung geht sehr unkompliziert von Statten und auch danach kann sich über die Usability kaum beschwert werden. Wer noch nie etwas mit Website-Baukästen zu tun hatte, der wird vielleicht einige Minuten oder wenige Stunden benötigen, um sich wirklich zurecht finden zu können. Ist das geschehen gibt es aber keine Probleme mehr. Google hat es also geschafft, aus Blogger ein einfach zu handhabendes aber dennoch professionelles Blogger-Tool zu machen.

Bewertung: 9/10

Die Usability von Blogger ist sehr bequem und einfach. So können auch Einsteiger ohne großen Lernprozess ihren ersten Blog erstellen. Der Aufbau von Blogger ist sehr schnell verstanden und so lassen sich innerhalb weniger Minuten all die vorhandenen Funktionen nutzen.

10. Sicherheit

Um die Sicherheit auf Blogger muss sich jeder Nutzer selbst kümmern. So gibt es inzwischen ein kostenloses SSL-Zertifikat, das jeder Nutzer verwenden kann. Allerdings werden diese Zertifikate nur für Blogspot Subdomains ausgegeben.

Im Zusammenhang mit der Sicherheit ist natürlich auch der Datenschutz wichtig. Hier erhält jeder, der einen Blog erstellt eine Anzeige, dass aufgrund der europäischen Richtlinien auf dem Blog vor Cookies gewarnt werden muss. Blogger implementiert dann eine vorgefertigte Liste an Cookies und sorgt für Rechtssicherheit im Bezug auf die DSGVO. Werden allerdings externe Dienste integriert, so kann es sein, das neue Cookies hinzu kommen, auf die du dann selbst hinweisen musst. Auch ein Impressum und eine Datenschutzerklärung müssen – nicht zuletzt für deine eigene Sicherheit – auf dem Blog zu sehen sein.

Bewertung: 7/10

Dass Google Weltmeister in der Datenspeicherung ist, wissen wir natürlich alle. So ist es insbesondere mit der Datensicherheit auf Blogger nicht weit her. Dennoch ermöglicht Blogger.com die Implementierung einer SSL-Verschlüsselung. Darüber hinaus hilft die Anwendung dabei, einen entsprechenden Cookie-Hinweis zu schalten. So musst du dich anfangs noch nicht so sehr mit dem Datenschutz auseinandersetzen, sondern kannst dich voll und ganz auf deinen Blog konzentrieren.

11. Support & Community

Eine echte Blogger Community gibt es in dem Sinn nicht. Allerdings lässt sich oft Hilfe in dem Blogger Help Forum finden. Hier können Fragen gestellt werden, die dann von anderen Nutzern beantwortet werden. Der Support ist allerdings etwas umfangreicher. Hier wurden die häufigsten Fragen ganz einfach beantwortet.

Bewertung: 7/10

Der Support von Blogger beantwortet die gängigsten Fragen. Für ganz spezielle Fragen muss allerdings Google selbst einspringen. Hier bietet Blogger.com keinen Telefon- oder E-Mail-Support an.

12. Wichtige Funktionen

FunktionBeschreibung
1. Eigene DomainBlogger.com verlangt für seine Subdomains grundsätzlich kein Geld. Möchtest du eine eigene Domain haben, musst du allerdings auf einen externen Hosting-Anbieter zurückgreifen. In diesem Fall kann es daher durchaus zu Kosten kommen.
2. Banner EinbindungenWenn du Werbung auf deinem Blog schalten möchtest, kannst du Google AdSense integrieren.
3. BlogBlogger.com ist – wie der Name schon sagt – ein Dienst für Blogger. Daher ist auch der Funktionsumfang entsprechend den Anforderungen von Blogs angepasst.
4. eCommerceDa es sich hier um ein reines Blogger-Tool handelt, ist leider keine Shop-Einbindung möglich.
5. SEOBlogger erlaubt das Hinzufügen von Meta-Titles und -Descriptions eigentlich nicht. Um das zu umgehen, kannst du Meta-Titles zu deinem HTML-Template hinzufügen.
6. E-Mail MarketingDas Verschicken von Newslettern ist bei Blogger.com leider nicht vorgesehen.
7. Besucherstatistik / BesucherzählerBlogger sammelt ganz automatisch Daten zur Anzahl der Blog-Besucher, der Seitenaufrufe, der Zielgruppe und der Zugriffsquellen. All diese Daten kannst du daher natürlich auch in entsprechenden Statistiken einsehen.
8. KontaktformularMit dem Form-Tool von Google ist es möglich, ein Kontaktformular in den Blog zu integrieren.
9. MehrsprachigkeitMehrsprachigkeit lässt sich auf Blogger.com am einfachsten verwirklichen, indem Labels für die jeweilige Sprache angelegt, umgeleitet und entsprechende Buttons zum Schalten zwischen den Sprachen erstellt werden.
10. BackupDie Backup-Erstellung bei Blogger.com ist sehr einfach. Unter dem Menüpunkt Design findest du nämlich einen Button „Backup / Wiederherstellung“.

Bewertung: 5/10

Da es sich bei Blogger ausschließlich um ein Tool für Blogs handelt, können wir natürlich keinen Punktabzug für die fehlende eCommerce-Lösung geben. Das gilt jedoch nicht für die mangelhaften SEO-Maßnahmen und dafür, dass lediglich Subdomains kostenlos verfügbar sind. Pluspunkte gibt es natürlich für die Möglichkeit zur Banner Einbindung, für die umfangreichen Blog-Tools, für Mehrsprachigkeit, Formulare und für die einfache Durchführbarkeit von Backups.

Alternativen

Als reine Blog-Lösung eignet sich Blogger.com natürlich nicht für jeden. Selbstständige, Freiberufler, Unternehmen und Organisationen können mit einem einfachen Blog meist nicht viel anfangen. Schließlich möchten sie nicht nur informieren, sondern auch ihre Produkte an den Kunden verkaufen. Da muss eine Alternative zu Blogger her. Etwa genauso einfach zu handhaben wie Blogger.com ist beispielsweise der Website-Baukasten Squarespace. Auch WIX und Jimdo eignen sich womöglich ideal, wenn ein professioneller Shop mit Usability geeint werden soll. Für komplexere Sachverhalte stehen dann aber immer auch die einzelnen Content Management Systeme zur Verfügung. WordPress, Typo3 und Drupal sind nur einige davon.

Zusammenfassung

Blogger.com ist das optimale Tool für jeden, der einen einfachen Blog erstellen möchte. Die Anwendung ist vollkommen kostenlos und bietet zugleich auch das Blog-Hosting an – natürlich ebenfalls ohne Gebühren zu verlangen. Die Anmeldung und die Einrichtung des Kontos und des ersten Blogs erfolgt sehr intuitiv und einfach. Für besonders gelungen halten wir allerdings das Backend. Es ist nicht nur sehr minimalistisch und aufgeräumt, sondern lässt sich sehr einfach Handhaben. Lediglich im Bereich des Supports und der Sicherheit müssen kleine Abstriche gemacht werden.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Blogger.com

1. Blogger.com was ist das?

Blogger.com ist ein Hosting-Service für Blogs. Seit 2003 gehört die Software zu Google Inc. und beinhaltet daher auch einige andere Google Leistungen wie die Google AdWords.

2. Wie funktioniert Blogger?

Der Hosting-Anbieter stellt ein Backend zu Verfügung, das sich sehr einfach bedienen lässt. Hier können Inhalte wie Texte oder Bilder hochgeladen werden. Auch das Design des Blogs und weitere Einstellungen können im Backend ganz unkompliziert ausgewählt und getätigt werden.

3. Wie gut ist Blogger?

Blogger eignet sich hauptsächlich für einfache Blogs. Hier ist ein großer Funktionsumfang zu finden, der vollkommen ausreichend ist. Für größere Websites oder Unternehmenspräsentationen ist Blogger allerdings nicht ganz so gut geeignet.

4. Was kostet Blogger?

Blogger ist ein kostenloses Tool für den Bau von Blogs.

5. Welche Programmiersprache verwendet Blogger?

Blogger.com verwendet keine Programmiersprache. Das Tool für die Erstellung eines Blogs basiert auf einer ganz einfachen Navigation. Lediglich für die Erstellung von Posts sollten die Grundlagen von HTML bekannt sein.

6. Wie kann ich meinen Blog bei Blogger löschen?

Im Backend klickst du im linken Menü auf den Abwärtspfeil ganz oben. Nun kannst du den Blog auswählen, den du im Anschluss löschen möchtest. Ist das getan, gehst du zum Menüpunkt „Einstellungen“ und klickst auf „Sonstiges“. Unter „Blog löschen“ wählst du nun „Diesen Blog löschen“ aus – schon ist der ausgewählte Blog deaktiviert.

Soll der Blog allerdings endgültig gelöscht werden, musst du nun erneut auf den oberen linken Abwärtspfeil klicken und unter „Gelöschte Blogs“ nun den Blog auswählen, der endgültig gelöscht werden soll. Nun musst du im angezeigten Fenster nur noch auf „Endgültig löschen“ klicken. Die URL des gelöschten Blogs kannst du allerdings nicht mehr erneut verwenden.

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